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Feuerwehr
Walferdingen Chronik 1877 taten sich in der Gemeinde Walferdingen einige junge Menschen zusammen, um das Feuerwehrkorps „Orania“ zu gründen. Der Name „Orania“ lag natürlich daher auf der Hand, da Walferdingen die Residenzstadt des königlich-großherzoglichen Regenten Prinz Heinrich war, der seinerseits dem Adelsgeschlecht der „Oranier“ zugehörig war. Es war die Eigenständigkeit der Gemeinde Walferdingen, die 1850 und 1851 mit der Trennung von Steinsel und der Gründung einer eigenen Gemeinde Walferdingen vollzogen wurde, welche zur Gründung einer eigenen Feuerwehr führte. Bis dato wurden Feuer eher spontan bekämpft und zwar durch die Bürger, die sich gerade in der Nachbarschaft des Brandes befanden. Sporadisch wurde aber auch auf das königlich-großherzogliche Walferdinger Schloss zurückgegriffen, das über eine Feuerlöschpumpe verfügte. Was die Männer der zukünftigen Feuerwehr anbelangt, ist festzustellen, dass alle Gründungsmitglieder der freiwilligen Feuerwehr gleichzeitig auch Mitglieder des Gesangvereines Chorale Caecilia waren. Während der Besatzungsphase der Wehrmacht in Luxemburg, werden die Archive der Walferdinger Feuerwehr nur mehr sporadisch weitergeführt. Zwar funktionierte die Feuerwehr und veranstaltete teilweise Übungen, jedoch geht aus den Aktivitäten wenig Dynamik hervor. Ziemlich schnell nach dem Krieg organisiert die wieder voll funktionsfähige Walferdinger Feuerwehr am 13. Juli 1947 einen Kantonaltag mit Brandübung in Walferdingen. Im Jahre 2002 feierte die Freiwillige Feuerwehr „Orania“ Walferdingen ihren 125ten Geburtstag und zieht Bilanz einer konstant ansteingenden Anzahl von Einsätzen und Verantwortungen während der vergangenen Jahre. Die Wehr Heute Am 1. Juni 2004 zählt die Freiwillige Feuerwehr „Orania“ Walferdingen 82 Mitglieder, wovon 28 Jungen und Mädchen der Jugendsektion angehören. Dazu zählt man 7 pensionierte Mitglieder und 47 aktive Feuerwehrleute. Der Fuhrpark, welcher seit Bestehen der Feuerwehr ständig evoluiert
hat, setzt sich aus 15 Fahrzeugen und Anhängern zusammen: Mit 42 Brandeinsätzen und 339 technischen Einsätzen im Jahr 2003 blieb die Einsatzbilanz weiter konstant hoch. Mit nur 15 Brandeinsätzen im Jahr 1992 und 99 technischen Einsätzen im Jahr 1991 stellen wir fest, dass die Anzahl der Einsätze ihren ansteigenden Trend stets weitergeführt hat. Das Jahr 2002 war mit 47 Brandeinsätzen und 380 technischen Einsätzen das Jahr in dem das bisher höchste Niveau erreicht wurde. Besonders hervorzuheben ist die heutige Jugendarbeit, die von einer diplomierten Lehrerin organisiert wird. Die Jugendsektion zähl momentan 28 Jungs und Mädels welche einen prall gefüllten Aktivitätsbericht im Jahr 2003 zu verzeichnen hatte.
Kontaktadresse: KOCH Alain Wehrleiter 78, rue principale L-7450 Lintgen Tel.: 32 61 47 GSM: 621 189 321 E-Mail: alkoch@pt.lu
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